„Solingens Zukunft ist selbstbewusst, innovativ, lebenswert – mit offenem Rathaus und einer echten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.“ – Tim Kurzbach

Leidenschaft für meine Stadt

Selbstbewusst Solingen

Solingen ist die Stadt der Erfinderinnen und Erfinder. Nicht nur die schärfsten Messer, sondern Tausende weitere innovative Produkte stammen aus Solingen. Zum Beispiel in fast jedem Auto. Wir haben allen Grund, selbstbewusst zu sein. Und es ist an der Zeit, unsere vielen Ideen und Entwicklungen wieder in den Vordergrund zu rücken.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Solingen neuen Mut verdient hat. Ich will unsere Wirtschaft voranbringen, Innovationen in unserer Stadt fördern und uns zu neuem Erfolg führen.

Wir können wachsen – ohne unsere grüne Stadt kaputt zu machen und ohne über die Köpfe der Menschen hinweg zu entscheiden. Ich will, dass wir brachliegendes Potenzial bei Gewerbeflächen stärker nutzen und die ehrliche und faire Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen.

Ich will, dass Solingen attraktiver für junge Familien wird. Die Öffnung unserer Stadt zur Metropolregion Rheinland und eine enge Kooperation mit der Landeshauptstadt werden viele Menschen für die Vorteile unserer Stadt begeistern. Denn Solingen ist eine lebens- und liebenswerte Stadt. Das muss wieder in den Mittelpunkt unseres Selbstverständnisses rücken.

Dafür will ich an der Spitze unseres Rathauses derjenige sein, der Entwicklungen möglich macht und selbst anstößt, statt sie auszubremsen. Ich bin Solinger mit Leidenschaft, liebe unsere Stadt, und ich will, dass es mit Solingen endlich wieder vorangeht.

Persönliches

Tim Kurzbach

Als echter Solinger kenne ich die Menschen in unserer Stadt vom ersten Lebenstag an – ich mag jene wirklich einmalige Schnittmenge aus Rheinländer und einem Anflug des hartnäckigen bergischen Sturkopps – eben genau jene selbstbewussten Solingerinnen und Solinger, wie ich einer bin.

Mich hier zu engagieren und auch Verantwortung zu übernehmen, hat mir daher schon vor meinem Studium viel Freude gemacht – in Jugendgruppen meiner Kirche beispielsweise, oder beim Roten Kreuz.

Mein Studium der sozialen Arbeit in Köln habe ich erfolgreich mit dem Diplom abgeschlossen. Ich leitete als Vorstand der Solinger AWO ein Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten. Zuletzt bauten wir gerade die zweite neue Kita – von insgesamt sechs solcher Einrichtungen. Seit Oktober 2015 bin ich Oberbürgermeister unserer Klingenstadt Solingen.

Im Rathaus kenne ich mich aufgrund meiner Erfahrungen als langjähriges Ratsmitglied, Aufsichtsratsvorsitzender der Altenzentren und Fraktionsvorsitzender bestens aus und bin gut vernetzt – vor allem an den für Solingen so wichtigen Schnittstellen im Land.

Neben meinem vielseitigen Engagement in Solingen (Beispiel: der „neue“ Zöppkesmarkt) bin ich als Diözesanratsvorsitzender der Repräsentant von rund 2,1 Millionen Katholiken im Erzbistum Köln.

Und fürs Familienalbum: Ich bin verheirateter Vater von zwei lieben, kleinen Zwillings-Jungs". Wir leben immer noch gerne in meinem Heimatstadtteil: in Ohligs.

Meine Ziele

Zehn klare Sätze für Solingen

Selbstbewusst wird Solingen es schaffen.

Ich glaube an die riesigen Chancen unserer Stadt, wenn wir nur endlich alle Kräfte bündeln. Vor allem aber kämpfe ich leidenschaftlich für unser Gemeinwohl: für demokratische Entscheidungen, für solidarisches Handeln, für ein echtes Miteinander. Das mache ich beruflich, das mache ich ehrenamtlich – und eben auch in der Politik und Verwaltung.

Solingen hat enormes Potential.

Die Zuzüge gerade aus den umliegenden Metropolen beweisen es: Solingen ist schon heute attraktiv – mit seiner Lage in der schönen Landschaft des Bergischen Landes und seiner Nähe zur Rheinschiene, einem modernen Busnetz, der sehr guten Bildungslandschaft und dem umfassend ausgebauten Betreuungsangebot für Kinder. Unsere erfolgreichen Unternehmen beschäftigen hochqualifizierte Fachkräfte, und die Nachfrage ist anhaltend hoch. Dazu kommen das große Freizeit- und Kulturangebot sowie die attraktive Nähe zu allem, was die Metropolen um uns herum zu bieten haben. Grund genug also, unser vielfältiges Kapital auch selbstbewusst einzusetzen!

Der Strukturwandel ist für den Entschlossenen eine Chance.

Wir brauchen auch neue, innovative Unternehmen in unserer Stadt, die mit ihrem kreativen Team bewusst in eine landschaftlich reizvolle Gegend in der Nähe der teuren Metropolen wollen. Denk-Fabriken also, Zulieferer für die Global Player oder Kreativunternehmen, die ihre Erfolgs-Nische im Markt gefunden haben. Unternehmen mit hochqualifizierten Arbeitsplätzen, die Beschäftigung bringen und nicht in großer Menge streichen. Unternehmen vor allem, die hier Gewerbesteuer zahlen. Und die meist Vorstellungen von ihrem neuen Standort haben, die wir mit unserer so vertrackten Gewerbeflächen-Topografie auch realistisch erfüllen können. Ich will, dass der Strukturwandel endlich in den Köpfen ankommt und entschlossen angepackt wird.

Die Marke Solingen verdient frischen Glanz.

Solingen hat einen Namen mit Weltruf, aber zu lange haben wir uns darauf nur ausgeruht. Ich will ein neues Marketing für Solingen und dies mit gezielten Investitionen fördern. Ich sehe großes Entwicklungspotenzial vor allem in den Bereichen Gesundheits-, Kreativ- und Digitalwirtschaft sowie in neuen Dienstleistungen und dem Handwerk. Gute Ideen, wie etwa die Umstellung des kompletten Busnetzes in Solingen auf Elektromobilität oder die Stärkung von Quartieren und Stadtteilen, müssen von der Verwaltung massiv unterstützt werden. In Zusammenarbeit mit Fachhochschulen und Universitäten können wir Innovationen entwickeln und die Marke Solingen damit im Markt ganz neu platzieren.

Ökonomie und Ökologie müssen stimmen.

Wenn wir Solingen nach vorne bringen wollen, dann müssen wir Ökonomie und Ökologie wo immer möglich zusammen denken, sogar miteinander verzahnen. Eindimensionale Lösungen führen nur in eine Sackgasse, und Solingen braucht endliche greifbare Lösungen und konkrete Veränderungen. Unsere Grün- und Freiflächen sind in doppelter Hinsicht wichtiges Kapital – Grund genug, sie wirklich intelligent und nachhaltig zu nutzen.

Ein starker Standort geht nur im Dialog.

Die großen Herausforderungen wie Infrastruktur, Qualifizierung von Fachkräften und Steigerung der Innovationsfähigkeit werden wir nur meistern, wenn wir bei Kernfragen wie den Gewerbeflächen miteinander konstruktiv im Gespräch bleiben: Ich möchte alle Beteiligten in einen verbindlichen Dialog einbinden und gemeinsam mit Bürgerinitiativen, Unternehmerinnen und Unternehmern, der Politik und der Verwaltung Lösungen erarbeiten.

Solingen muss auch bei der Wirtschaftsförderung festgefahrene Pfade verlassen und auf einem neuen Weg vorangehen. Wir müssen dafür nicht jede grüne Wiese zubauen, aber wir müssen anfangen, geschäftlichen Erfolg von oberster Stelle an möglich zu machen.

Ich bin mir sicher: Wir finden für jeden Betrieb, der hier Erfolg haben will, eine passende Liegenschaft. Ich bin mir sicher: Wir können möglich machen, was Menschen sich erträumen. Ich bin mir sicher: In unserer Stadt kann gutes Geld verdient werden und ein gutes Leben gelingen. Ich bin selbstbewusst genug als Solinger, um uns das zuzutrauen!

Unsere Betriebe sind starke Dienstleister.

Der Rückkauf der Stadtwerke war ein hartes Stück Arbeit, aber heute ist es kaum bestritten in Solingen, dass unsere Stadtwerke zu 100 Prozent städtisch bleiben sollen. Ich möchte alle städtischen Betriebe leistungsstark, gut geführt und sozial vorbildlich erhalten – sie sind ein verlässlicher Partner für die Wirtschaft, aber eben auch für die Bürgerinnen und Bürger, sie nehmen ihren öffentlichen Auftrag ernst, sie dienen der Daseinsfürsorge, und sie bieten sichere und tariflich entlohnte Arbeitsplätze. Dieses Pfund muss uns in kommunaler Hand erhalten bleiben!

Bildung und Freizeit machen Solingen attraktiv.

Wir haben eine vorbildliche Bildungslandschaft, die auf dem Weg zu einem integrativen Schulsystem mit längerem gemeinsamem Lernen schon eine ganze Strecke hinter sich hat. Ich glaube, dass Schule in der heutigen Zeit einen ganzheitlichen Stellenwert in unserer Gesellschaft hat. Dem müssen wir gerecht werden: durch den Ausbau der offenen Ganztagsschule, durch Schwerpunkt- und Profilbildung der einzelnen Schulen, durch die Förderung von lebenslangem Lernen. Das ist aus meiner Sicht der Grundstein, um der sozialen Spaltung zu begegnen. Denn insbesondere Bildung garantiert für mich den sozialen Aufstieg.

Für die Menschen in unserer Stadt ist aber auch das vielseitige Freizeit- und Kulturangebot bedeutend. Deshalb müssen wir damit trotz schwieriger Haushaltslage wie schon bisher sehr verantwortungsvoll umgehen: Wir wollen durch umsichtiges Sparen bei gleichzeitiger gezielter Investition einen neuen Weg beschreiten. Kaputtsparen bringt uns nicht weiter und wird es mit mir nicht geben.

Mein Solingen ist ein soziales Solingen.

Aus Themen wie Sicherheit und Sauberkeit leiten manche ihre politischen Ideen ab, die dann schnell in Ausgrenzung und Überwachung enden. Doch dem Teil der Solinger Bevölkerung, der immer noch oder gar zunehmend von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt ist, werde ich damit nicht gerecht. Und auch Solingen kommt so nicht weiter. Ich setze da lieber auf den Ausbau von Angeboten der sozialen Arbeit, um jeder und jedem seine Chance in Solingen zu geben. Mein Solingen ist ein soziales Solingen, das akzeptiert, dass es soziale Unterschiede gibt, und das aktiv darauf hinwirkt, dass diese Unterschiede nicht zur Ausgrenzung führen. Jeder Mensch soll hier willkommen sein, jeder Mensch hat das Recht auf Unterstützung da, wo er sie braucht, auf Solidarität und auf ein stärkendes, unterstützendes Miteinander.

Das Rathaus macht den Weg frei für gute Ideen.

Ich möchte ein Ermöglicher der guten Ideen und des bürgerschaftlichen Engagements sein und dafür die notwendigen Strukturen im Rathaus schaffen. Die Verwaltung hat hochqualifizierte Beschäftigte – und ich bin davon überzeugt, die gehen diesen Weg garantiert engagiert mit, wenn man Ihnen zuhört und Vertrauen schenkt. Denn der Erfolg gehört am Ende uns allen. Wir haben eine Bevölkerung, die in weiten Teilen eine mich bewegende Willkommenskultur pflegt, die ehrenamtlich engagiert ist, ohne groß darüber zu reden, die sich einbringt in Form von Bürgerinitiativen, die mitreden möchten. Das will ich unterstützen, ich will als Oberbürgermeister den Bürgerinnen und Bürgern meiner Stadt zuhören, von ihnen lernen und bei meinen Entscheidungen von ihrem Rat profitieren. Hierfür möchte ich verbindliche, transparente und tragfähige Strukturen der Bürgerbeteiligung im Dialog entwickeln.

In diesem Sinne möchte ich als Oberbürgermeister meiner Stadt dienen.